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im Norden am Donnerstag, 09. September 2010
Das sinnliche Freiheitsstreben nach Gleichberechtigung einer
selbstbewussten, rebellischen Frau in einer Zeit sexueller
Unterwürfigkeit - ein erotisches zurückhaltendes Melodram vom
Enfant terrible des britischen Kinos Ken Russell nach einem Roman
von Skandalautor
→ D. H. Lawrence:
Der
Regenbogen
. England zur Zeit der Jahrhundertwende: Die
ungezähmte, schöne und zwanglose Ursula hasst alle konventionellen
Werte und wird dafür von den Eltern und der Gesellschaft verachtet.
Der Regenbogen - unberührbar und kurzlebig - steht für das, wonach
sie sucht: Wahrheit, Leidenschaft und Freiheit. Zügellos gibt sie
sich allen Gelegenheiten hin und genießt die Sinnlichkeiten des
Lebens. Mit der Verfilmung von D. H. Lawrences Roman schuf
Regie-Exzentriker Ken Russell ein originell freizügiges Werk über
sexuelle Sehnsüchte, hemmungslose Wünsche und homoerotische
Gefühlswelten.